StartGesundheitTrockene Augen – und plötzlich ist alles anders

Trockene Augen – und plötzlich ist alles anders

Für brennende gerötete Augen kann ein trockenes Auge verantwortlich sein. Lies alles über Ursachen, Symptome und was helfen kann, wenn es sich um das Sicca Syndrom handelt.

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Trockene Augen sind der häufigste Grund für einen Besuch beim Augenarzt. Wenn die Augen jucken, brennen, schmerzen, gerötet und lichtempfindlich sind, dann ist oft ans Arbeiten nicht mehr zu denken.

Trockene Augen – es fing ganz harmlos an

Ich hatte schon öfter Probleme mit den Augen. War immer mal wieder beim Augenarzt und musste auch schon einige Male Tropfen und Salben mit Antibiotika gegen Augenentzündungen nehmen. Meine Augenärztin meinte jedes Mal, dass ich sehr trockene Augen habe. Sie empfahl mir regelmäßige Lidpflege, um den Entzündungen vorzubeugen. Die Entzündungen waren zwar immer sehr unangenehm, aber die Beschwerden sind immer wieder schnell abgeklungen und deshalb habe ich mir keine Sorgen gemacht.

Doch nun ist alles anders: Seit meinem letzten Gerstenkorn hat sich auch nach der Behandlung mit Antibiotika keine Besserung eingestellt. Die Trockenheit und das Fremdkörpergefühl sind geblieben. Beim Augenarzt stellte sich dann heraus, dass ich an der Krankheit Trockenes Auge, dem Sicca Syndrom (Keratokonjunktivitis Sicca) leide.

Nicht einfach für jemanden, der beruflich acht Stunden täglich auf einen Bildschirm schauen muss. Meine Beschwerden waren so schlimm, dass ich wochenlang nicht arbeiten konnte. Auch in der Freizeit haben mich die trockenen Augen massiv beeinträchtigt. Kein Motorrad fahren, kein Cabrio fahren, selbst bei Spaziergängen musste ich eine Schutzbrille tragen, weil jeder Lufthauch meine Augen ausgetrocknet hat. Viele Tage habe ich nur im Bett im abgedunkelten Schlafzimmer mit Musik hören oder Hörbüchern verbracht.

Leider ist das Sicca Syndrom eine chronische Augenerkrankung, die in den meisten Fällen nicht heilbar ist. Falls die Ursache nicht gefunden werden kann, können nur die Symptome gemildert werden.

Am Anfang fällt sie nur hin und wieder auf, zum Beispiel nach langen Arbeitstage am Computer oder in verrauchten Räumen. Ist man der Situation nicht mehr ausgesetzt, verschwinden die Beschwerden wieder, die Krankheit aber bleibt und oft tritt mit der Zeit eine schleichende Verschlechterung ein.

Ich kann und will hier keine bestimmte Behandlung empfehlen, aber ich kann davon berichten, was mir hilft, besser damit umzugehen. Wenn du unter trockenen, gereizten Augen leidest, solltest du auf jeden Fall einen Augenarzt oder eine Augenärztin aufsuchen. Ich weiß nun, dass ich es nicht auf die leichte Schulter hätte nehmen und mehr auf mich achten sollen. Permanent trockene Augen zu haben belastet nicht nur die Augen, sondern auch die Psyche.

Meine Augenärztin meinte dazu nur lapidar, dass ich damit nun leben müsse, sie könne mich ja auch nicht ewig krank schreiben. Das würde für mich jedoch bedeuten, meinen Beruf aufgeben zu müssen, denn ich war nicht in der Lage, mehr als 20 Minuten am Stück auf den Bildschirm zu schauen. Danach musste ich die Augen für mindestens 30 Minuten schließen.

Das war für mich keine Option. Nachdem ich nun zweimal den Augenarzt gewechselt habe, bin ich nun bei einem Augenarzt, der es geschafft hat, dass ich wieder raus kann (auch bei Wind) und ohne Brille. Ich kann auch wieder arbeiten, zwar mit Einschränkungen, aber besser als gar nicht mehr arbeiten zu können. Wie das funktioniert und was vielleicht auch dir helfen kann, dazu später mehr.

Wie funktioniert der Tränenfilm bei einem gesunden Auge?

Damit unser Auge vor Umwelteinflüssen geschützt ist, produziert unser Körper einen Tränenfilm, der aus Tränen, Lipiden (Fetten) und Schleim besteht. Die Tränendrüsen produzieren kontinuierlich Tränenflüssigkeit mit Nährstoffen, Enzymen (Eiweißen) und Antikörpern. Die Becherzellen (Schleim produzierende Drüsen) befinden sich in der Bindehaut und produzieren Muzine (Schleimstoffe), eine schleimige Schicht, die den Tränenfilm am Auge haften lässt. Die Meibom-Drüsen (die Talgdrüsen am unteren Lidrand) versorgen die Augenoberfläche mit einem öligen Film, der verhindert, dass die Tränenflüssigkeit zu schnell verdunstet und die Augenlider reibungslos über das Auge gleiten können.

Wenn dieses komplexe Zusammenspiel gestört ist, kann das Auge krank werden.

Welche Symptome können auf das Sicca Syndrom hinweisen?

Trockene Augen können viele unterschiedliche Beschwerden verursachen, die einzeln oder in unterschiedlichen Kombinationen auftreten können. Die Symptome können bei jedem Betroffenen anders sein. Bei niemandem treten alle Symptome auf.

Das sind die häufigsten Beschwerden:

  • Trockenheit
  • Fremdkörpergefühl
  • Brennen
  • gerötete Liedränder
  • Jucken
  • Druckgefühl im Auge und Schmerzen
  • Lichtempfindlichkeit
  • tränende Augen
  • schlechteres und/oder verschwommenes Sehen

Was sind die Ursachen für trockene Augen?

Die Ursache für die Erkrankung Sicca Syndrom ist eine Benetzungsstörung der Augenoberfläche, häufig hervorgerufen durch eine Fehlfunktion des Tränenfilms. Das Auge kann nicht mehr genug vor Umwelteinflüssen geschützt werden und es entsteht eine Entzündung an der Augenoberfläche.

Die Gründe dafür sind:

  • eine zu geringe Produktion von Tränenflüssigkeit
  • eine gestörte Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit
  • die erhöhte Verdunstung der Tränenflüssigkeit
  • zu seltenes Blinzeln

Wer ist gefährdet und welche Auslöser gibt es für das Trockene Auge?

Kontaktlinsen

Wer Kontaktlinsen trägt, hat oft das Problem, dass die Tränenflüssigkeit vermehrt verdunstet. Besonders in beheizten Räumen mit trockener Luft brennen und jucken die Augen oft. Augentropfen, die das Auge befeuchten, helfen in solchen Situationen, doch mit der Zeit kann sich ein Sicca Syndrom entwickeln.

Bildschirmarbeitsplätze

Bildschirmarbeit trocknet die Augen aus. Das kommt davon, dass wir zu wenig blinzeln, wenn wir auf den Bildschirm schauen. Wie auch bei der Verwendung von Kontaktlinsen entsteht eine Unterversorgung des Auges mit Tränenflüssigkeit und die Augen fangen an zu brennen. Wenn du dich dann nicht ausreichend schonst und für eine bessere Versorgung mit Tränenflüssigkeit sorgst, kann sich das Sicca Syndrom entwickeln. Ich habe angefangen regelmäßig Bildschirmpausen einzulegen.

Begleiterscheinung bei anderen Erkrankungen oder der Einnahme von Arzneimitteln

Das Sicca Syndrom kann auch eine Begleiterscheinung von Erkrankungen wie Chronischer Polyarthritis (entzündlich-systemische Bindegewebserkrankung), Darmerkrankungen ausgelöst zum Beispiel durch einen Darmpilz oder Diabetes sein. Auch Glutenunverträglichkeit und andere Ernährungsunverträglichkeiten können Auslöser sein. Es kann sich aber auch ein Trockenes Auge durch die Einnahme von Arzneimitteln wie Betablockern, Entwässerungsmitteln oder Antidepressiva entwickeln.

Mangelernährung

Vitamin A Mangel oder zu wenig Omega-3-Fettsäuren in der Ernährung können ebenfalls die Bildung eines Trockenen Auges begünstigen.

Wie wird das Sicca-Syndrom behandelt?

Eine Behandlungsempfehlung kann dir nur dein Augenarzt oder deine Augenärztin geben. Ich kann dir nur berichten, was mir hilft, besser mit der Erkrankung umzugehen.

Wenn du häufiger unter trockenen und gereizten Augen leidest, solltest du vorsorglich einen Augenarzt oder eine Augenärztin aufsuchen. Permanent trockene Augen belasten nicht nur die Augen und deine Sehstärke kann sich dadurch verschlechtern, sondern es belastet auch die Psyche.

Erste Hilfe – Tropfen oder Gel für die Augen

Die Augenärztin, bei der ich zuerst in Behandlung war, hat mir jede Woche andere Augentropfen verschrieben. Sie hat sich wohl davon erhofft, dass irgendwann eines der Präparate helfen wird.

Durch dieses Herumprobieren habe ich über 10 verschiedene Augentropfen ausprobiert. Das für mich im Augenblick beste Ergebnis erziele ich mit zwei verschiedenen Augentropfen, die ich nacheinander nehme. Zuerst Cationorm SD sine* zum befeuchten der Augen und dann direkt danach EvoTears*, um das aufreißen des Tränenfilms zu verhindern.

Langfristige Hilfe – Lidpflege

Durch regelmäßige Lidpflege reinigst du deine Lidränder und hältst die Meibom Drüsen frei. Die Meibom Drüsen versorgen deine Augen mit einem fettigen Sekret. Fehlt dieses, trocknen die Augen schneller aus. Vorher solltest du dir gründlich die Hände waschen, um nicht über die Hände zusätzliche Keime ins Auge einzubringen.

Wie macht man Lidpflege?

  1. Täglich ca. 10-15 Minuten warme Kompressen, ein Wärmekissen oder eine Wärmebrille auf die Augen legen, um Talg und Fette in den Meibom Drüsen wieder zu verflüssigen. Mit der Wärmebrille von AROMA SEASON®* komme ich am besten zurecht. Sie liegt auf meinem Nachttisch, sie wird elektrisch geheizt und der Überzug kann gewaschen werden. Anfangs habe ich einen warmen Waschlappen und dann ein Gelkissen benutzt, um mit der Lidpflege zu beginnen. Der Waschlappen und das Gelkissen kühlen leider schnell wieder aus, weswegen ich mir die Wärmebrille gekauft habe.
  2. Mit einem in warmes Wasser getränkten Wattepad die Augenlider und Lidränder reinigen und sanft zu den Lidrändern hin massieren und streichen. Beim oberen Lid von oben nach unten streichen und beim unteren Lid von unten nach oben streichen.
  3. An den Lidrändern mit einem warmen Wattepad von außen nach innen entlang streichen, um so Ablagerungen zu entfernen.

Diese Produkte benutze ich

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Gesunde Ernährung mit Vitamin A und Omega-3-Fettsäuren

Eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist auch für die Augen sehr wichtig. Besonders Vitamin A und Omega-3-Fettsäuren sollten ausreichend auf deinem Speiseplan stehen. Wie du deinen Körper mit allen wichtigen Vitaminen und Nährstoffen versorgst, erfährst du in unseren Artikeln Alle 13 Vitamine im Überblick und Omega-3-Fettsäuren – darum sind sie so wichtig für unsere Gesundheit.

Vorsorge für die Augen bei langer Bildschirmarbeit

Um das austrocknen der Augen bei täglicher Bildschirmarbeit vorzubeugen und die Augen nicht zu sehr zu belasten, gibt es mehrere Möglichkeiten:

Die Pomodoro Methode

Um den Augen regelmäßige Pausen zu verschaffen, kannst du bei der Arbeit die Pomodoro Methode anwenden.

Die Pomodoro Methode gibt einen Arbeitsrhythmus vor, der alle 20 Minuten eine fünfminütige Pause vorsieht. An drei Arbeitseinheiten à 20 Minuten schließt sich dann eine Pause von 20 Minuten an, um deinen Augen Erholung zu gönnen.

Je nach Betriebssystem und Geschmack kannst du dich dabei von vielen verschiedenen Programmen für Mac, Windows, Linux, Android oder IOS unterstützen lassen.

Augenschonende Bildschirmeinstellungen

Da meine Augen sehr lichtempfindlich geworden sind, nutze ich auf meinen Geräten den Dark Mode, um helle Hintergründe zu vermeiden.

Dark Mode Einstellung unter Windows

Mit der rechten Maus-Taste auf den Bildschirmhintergrund klicken und „Anpassen“ auswählen. Dann auf „Farben“ klicken und dann bei „Farbe auswählen“ die Einstellung „Dunkel“ wählen. Alle Programme, die die Einstellung unterstützen, werden jetzt automatisch auch im Darkmode ausgeführt.

Dark Mode Einstellung unter MacOs

Um auf dem Mac den Dunkelmodus zu aktivieren, musst du in den „Systemeinstellungen“ unter „Allgemein“ oben im Fenster das „Erscheinungsbild Dunkel“ auswählen.

Dark Mode mit dem Add On Dark Reader für Mozilla Firefox und Google Chrome

Da ich viel mit dem Firefox arbeite, ist das AddOn „Dark Reader“ eine wirkliche Hilfe. Wenn du dir zwischendrin eine Seite im Original Design ohne Verwendung des Dark Mode ansehen willst, geht das ganz einfach mit dem Dark Reader. Über das Symbol in der Taskleiste kannst du mit einem Klick den Dark Mode ausstellen und wieder einschalten. Das AddOn gibt es auch für Google Chrome. Über die Tastenkombination ALT+SHIFT+D kannst du die Ansicht an- und ausschalten. Mehr Informationen zum Dark Reader findest du hier.

Für deine Augengesundheit die richtige Bildschirmeinstellung mit Iris

Iris ist ein Programm, das deinen Monitor auf Knopfdruck nach den Anforderungen an deine Augen einstellt. Iris kannst du 7 Tage testen. Nach der Testphase kostet es einmalig 14,99 $. Ein Betrag, den ich gerne für meine Gesundheit investiert habe. Für mich funktioniert es gut und es ist eine Erleichterung für meine Augen. Hier kannst du dir die Testversion von Iris downloaden.

Tragen einer Schutzbrille gegen Verdunstung durch Wind und Zugluft

Eine Zeit lang musste ich meine Augen sogar vor Zugluft schützen, wenn ich das Haus verlassen habe. Ich habe dann eine Schutzbrille getragen, die meine Augen auch vor Zugluft von der Seite geschützt hat. Meine Augen waren so empfindlich gegen die Zugluft, dass ich ohne sie die Augen nicht mehr hätte aufmachen können. Radfahren oder spazieren gehen ohne Brille wäre nicht mehr möglich gewesen. Das ist Freunden oder Familie manchmal nur schwer zu vermitteln. Ich hätte mir das vorher nie so schlimm vorstellen können.

Antibiotika-Therapie mit Doxycyclin oder Minocyclin

Was gut helfen kann sind Antibiotika. Über einen Zeitraum von ca. 6-8 Wochen wird zum Beispiel Doxycyclin verabreicht. Am Ende der Therapie müssen die Antibiotika langsam ausgeschlichen werden, d. h. die Dosis wird immer weiter verringert bis ganz darauf verzichtet wird. Besprich das mit deinem Augenarzt oder deiner Augenärztin und/oder mit deinem Hausarzt oder deiner Hausärztin.

Ich lasse die Diagnosen aller Ärzte, zu denen ich gehe, auch zu meinem Hausarzt schicken. So behält er den Überblick.

Verbandlinsen (therapeutische Kontaktlinsen)

Als alle Behandlungen nach 12 Wochen keine Besserung gebracht haben, hat mir mein Augenarzt zwei therapeutische Kontaktlinsen eingesetzt. Die Verbandlinsen brachten tatsächlich nach ca. zwei bis drei Wochen eine erste Linderung der schlimmsten Beschwerden. Zwar wird mit den therapeutischen Linsen nicht die Ursache behandelt, aber meine Hornhaut hatte erst einmal Zeit, sich zu erholen.

Die Verbandlinsen werden von einem Augenarzt oder einer Augenärztin eingesetzt und bleiben 4 Wochen lang Tag und Nacht in den Augen. Nach den vier Wochen werden die Verbandlinsen wieder entfernt und es werden neue Linsen eingesetzt. Sie werden zweimal gewechselt, sodass deine Hornhaut insgesamt 12 Wochen lang geschützt ist. Ich hatte zuvor noch nie Kontaktlinsen in den Augen und war anfangs skeptisch, ob mich die Linsen nicht vielleicht mehr stören würden, als das sie Linderung bringen. Doch einmal eingesetzt bemerke ich die therapeutischen Kontaktlinsen überhaupt nicht. Sehr wichtig ist, dass die Linsen kontinuierlich feucht gehalten werden. Also tropfen, tropfen, tropfen…

Die Verbandlinsen werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht bezahlt. Ich habe mir von meinem Augenarzt Rechnungen ausstellen lassen, die ich bei meiner Krankenkasse eingereicht habe. Ich bin gespannt, ob sie die Kosten übernehmen.

Punctum Plugs

Das Auge ist über die Tränenkanäle mit der Nase verbunden. Über die Tränenkanäle fließt überflüssige Tränenflüssigkeit zur Nase hin ab. Wenn du zu wenig Tränenflüssigkeit produzierst, kann es Sinn machen, in die Tränenkanäle Punctum Plugs einzusetzen. Punctum Plugs sind kleine Pfropfen, die wie ein Stöpsel funktionieren. Der Augenarzt oder die Augenärztin setzen sie in die unteren Tränenkanäle ein, damit die Tränenflüssigkeit nicht in die Nase abfließen kann und länger im Auge verbleibt. Die Punctum Plugs gibt es in verschiedenen Varianten. Üblicherweise müssen sie irgendwann wieder entfernt werden, aber es gibt auch Pfropfen, die sich mit der Zeit selbst auflösen.

Wie finde ich den richtigen Augenarzt?

Früher war es mir wichtig, dass ich schnell einen Termin bekommen habe und nicht lange warten musste. Einen Sehtest machen oder Antibiotika verschreiben bei einer Augenentzündung, das kann jeder Augenarzt oder jede Augenärztin gleich gut dachte ich. Weit gefehlt. Erst jetzt habe ich durch das Sicca-Syndrom gemerkt, wie wichtig der richtige Augenarzt oder die richtige Augenärztin wirklich ist.

Es hat in meinem Fall eine Augenärztin und einen Augenarzt gebraucht, bis ich meinen jetzigen Augenarzt gefunden hatte. Für mich ist zum Beispiel nicht mehr schlimm, dass ich vielleicht einmal zwei Stunden warten muss, weil vielleicht ein Notfallpatient außer der Reihe vor mir drangenommen wird. Mir ist wichtig, dass sich der Augenarzt für mich Zeit nimmt, um mir Dinge zu erklären. Mir ist auch wichtig, dass er nicht so schnell aufgibt und nach weiteren Möglichkeiten zur Behandlung sucht. Denn gerade beim Sicca-Syndrom gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, die das Trockene Augen Syndrom auslösen können und was dagegen gemacht werden kann.

Ich glaube, da hilft nur ausprobieren und nicht resignieren! Wenn du unzufrieden bist, dann zögere nicht und mach einen Termin bei einem anderen Augenarzt oder einer anderen Augenärztin. Nur so kannst du den für dich richtigen Augenarzt oder die für dich richtige Augenärztin finden.

Weitere Vorgehensweise – im Ausschlussverfahren alle möglichen Ursachen untersuchen

Es gibt keine Standardbehandlung für das Sicca Syndrom. Die möglichen Ursachen sind zu komplex und die Therapie muss auf jeden Betroffenen persönlich zugeschnitten werden.

Wenn dein Augenarzt oder deine Augenärztin noch nicht die Idee hatte, nach dem Auslöser für deine trockenen Augen zu suchen, dann sprich ihn oder sie darauf an. Denn nur so kannst du wirklich etwas dagegen tun, anstatt nur die Symptome zu behandeln.

Rosacea, seborrhoisches Ekzem, Allergien, Diabetes, Rheuma oder ein Darmpilz sind nur einige Erkrankungen, die als Ursache für das Sicca Syndrom infrage kommen.

Ganz wichtig: Deine Ärzte und Ärztinnen müssen verstehen, dass du unbedingt herausfinden willst, woher deine Beschwerden kommen und du nicht nur die Symptome behandeln willst. Sei nicht passiv und vertraue nicht darauf, dass dein Arzt oder deine Ärztin schon die richtige Vorgehensweise wählen wird. Das kann anstrengend sein, aber es ist deine Gesundheit. Und wie du sicher schon bemerkt hast: Dein Auge ist ein sehr wichtiges Sinnesorgan. Wenn es nicht funktioniert, kann dir das gehörig die Tage vermiesen.

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Wenn du bis hierhin gelesen hast, dann bist du wirklich interessiert am Thema „Trockene Augen“ und „Sicca Syndrom“. Lass mir deine Meinung da, erzähl mir und allen anderen Betroffenen von deinen Erfahrungen.

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