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Was ist eine Glutensensitivität?

Im Gegensatz zur Zöliakie ist die Glutensensitivität eine nicht-allergische Reaktion auf Gluten, obwohl sich die Symptome stark ähneln. Hier erfährst du wie sich die Glutensensitivität von der Zöliakie unterscheidet.

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Glutensensitivität: verschiedene Brotsorten
pixabay.com / aureliofoxrj

Welche Symptome treten bei Glutensensitivität auf

Genau wie bei Zöliakie kann es zu Verdauungsbeschwerden kommen. Das kann sich durch Blähungen, Übelkeit und Erbrechen sowie Durchfall oder Verstopfung äußern. Da sich für diese Beschwerden keine Ursachen finden lassen, wird oft fälschlicherweise ein Reizdarmsyndrom diagnostiziert. Ständige Müdigkeit, besonders nach dem Essen, kann ebenso auf eine Glutensensitivität hinweisen wie Kopfschmerzen oder Migräne. Auch Kribbeln in Armen und Beinen, Schwindel oder Gleichgewichtsstörungen und Gemütsschwankungen sind weitere Symptome die auftreten können und sich ebenfalls nicht von der Zöliakie abgrenzen lassen. Möglich sind außerdem Muskel- und Bindegewebsschmerzen. Die meisten dieser Symptome werden nur selten mit der Ernährung in Verbindung gebracht.

Welche Diagnosemöglichkeiten gibt es bei Glutensensitivität?

Im Gegensatz zur Weizenallergie und zur Zöliakie gibt es keine Blut- oder Haut-Prick-Tests durch die sich eine Glutensensitivität eindeutig feststellen lässt. Zuerst müssen Weizenallergie und Zöliakie ausgeschlossen werden. Mehr zu den Diagnosemöglichkeiten bei Weizenallergie und Zöliakie findest du hier:

Hast du beides ausgeschlossen, folgt eine mindestens drei Monate andauernde Diät. Bessern sich die Symptome bei einer glutenfreien Ernährung, ist von einer Glutensensitivität auszugehen. In der Regel klingen die Symptome bereits nach wenigen Tagen ab. Die Diagnose ist dann eindeutig, wenn sich die Symptome nach einer erneuten Umstellung auf glutenhaltige Ernährung wieder verschlechtern.

Wie wird eine Glutensensitivität behandelt?

Auch bei der Glutensensitivität muss eine glutenfreie Ernährung eingehalten werden. Bei manchen Betroffenen reicht eine glutenarme Ernährung aus. Allerdings lohnt sich eine strenge glutenfreie Ernährung über ein bis zwei Jahre durchaus, denn Glutensensitivität ist heilbar und kann nach dieser Zeit komplett verschwunden se

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zuletzt aktualisiert am: 03.11.2021

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