StartErnährungWassersprudler: Köstliches Sprudelwasser – gesund und umweltschonend

Wassersprudler: Köstliches Sprudelwasser – gesund und umweltschonend

Du willst einen Wassersprudler kaufen? Thomas von Wassersprudler-im-Test.de erklärt, was du beim Kauf beachten solltest – inkl. der Vorteile für deine Gesundheit und die Umwelt.

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Wassersprudler werden in Deutschland von Jahr zu Jahr immer beliebter. Insbesondere im Sommer gibt es häufig einen regelrechten Ansturm auf die Küchengeräte, da in der Hitze niemand massenweise Wasserkästen schleppen möchten.

Du bist ebenfalls an einem Wassersprudler interessiert? Dann erfährst du in diesem Artikel alles, was du vor dem Kauf wissen solltest – die Vorteile für deine Gesundheit und die Umwelt, was es beim Kauf zu beachten gibt und vieles mehr.

Was ist ein Wassersprudler und wie funktioniert er?

Grundsätzlich sind Wassersprudler sehr simple Geräte: Du legst einen Kohlensäurezylinder und eine mit Leitungswasser gefüllte Flasche ein und schon pumpt der Sprudler unter Druck Kohlenstoffdioxid aus dem Zylinder in das Wasser. Dabei verbindet sich das CO2 mit dem Wasser und es entsteht Kohlensäure.

Der Sprudelvorgang selbst funktioniert über einen großen Knopf oder Hebel, den du für einige Sekunden gedrückt halten bzw. herunterdrücken musst.

Nach einiger Zeit – die meisten Hersteller sprechen von 60 Litern selbst gesprudeltes Wasser – ist der Zylinder dann leer und du kannst ihn bei so gut wie jedem Discounter, Supermarkt oder in einer Drogerie wieder gegen einen vollen eintauschen.

Welche Vorteile haben Wassersprudler für dich und die Umwelt?

Bei Wassersprudlern überwiegen zahlreiche Vorteile deutlich die kaum vorhandenen Nachteile:

1. Das Offensichtliche: Keine Kästen mehr schleppen

Insbesondere für ältere und körperlich eingeschränkte Menschen wird das Schleppen der Wasserkisten regelmäßig zur Tortur. Mit einem Wassersprudler fällt diese Aufgabe weg. Das Wasser kommt ganz einfach aus dem Wasserhahn und du musst lediglich dafür sorgen, dass die Gasflaschen immer gefüllt sind.

2. Das Leitungswasser in Deutschland ist weltklasse

Das Leitungswasser in Deutschland ist von überragender Qualität und steht gekauftem Wasser aus dem Supermarkt in nichts nach. Es befinden sich keine Keime im Leitungswasser und auch die Mineralien kommen nicht zu kurz. Bedenke jedoch, dass die Konzentration der einzelnen Mineralien davon abhängt, in welcher Region Deutschlands du dich befindest.

3. Dein Beitrag zur Umwelt

Wassersprudler hinterlassen im Vergleich zu gekauftem Wasser lediglich einen minimalen ökologischen Fußabdruck. Leitungswasser ist schließlich lokal und benötigt keine langen Transportwege und auch das Abfüllen der Flaschen in Fabriken entfällt vollständig.

Warum sollte man also importiertes Mineralwasser aus Italien kaufen, das einen langen Weg über die Alpen hinter sich hat, wenn man auch einfach Leitungswasser aus der nächstgelegenen Talsperre trinken kann?

4. Keine Pfandflaschen

Wer keine Wasserkästen kauft, der muss natürlich auch nicht jede Woche Pfand wegbringen. Das ist nicht nur bequem, sondern spart auch Sprit, Zeit und Nerven.

Mit welchen Kosten musst du bei einem Wassersprudler rechnen?

Bei der Anschaffung eines Wassersprudlers fällt vor allem der Kaufpreis des Geräts ins Gewicht. Glücklicherweise gibt es Wassersprudler jedoch in unterschiedlichen Preiskategorien, sodass jeder sein passendes Gerät finden wird.

Die günstigsten Wassersprudler kosten aktuell rund 50€. Sie bestehen meist aus Kunststoff und bieten ihren Besitzern keine großen Extras. Aber sie tun, was sie sollen: Sie verwandeln Leitungswasser in köstliches Sprudelwasser.

Nach oben hin enden die teuersten Wassersprudler bei circa 200€. Die Luxus-Geräte bestehen meist aus Edelstahl und sprudeln das Wasser sogar vollautomatisch mithilfe von Elektrizität. Der Nachteil: Solche Geräte benötigen logischerweise einen Stromanschluss. Das macht sie deutlich weniger flexibel bei der Aufstellung in der Küche.

Hinzu kommen noch Kosten für etwaiges Zubehör: Weitere Gasflaschen, weitere Trinkflaschen, Flaschenbürsten, Sirup und Co. sind alle optional und für den eigentlichen Gebrauch nicht notwendig. Nichtsdestotrotz solltest du diese Punkte im Hinterkopf behalten. Du wirst mit der Zeit schon merken, welches Zubehör du noch zusätzlich gebrauchen könntest.

Laufende Kosten eines Wassersprudlers

Zu den laufenden Kosten eines Wassersprudlers zählen vor allem zwei Posten: Die Kosten für das Leitungswasser und die Kosten für den Umtausch der Zylinder. Wenn du diese Kosten gegenrechnest und mit gekauftem Sprudelwasser vergleichst, dann kostet das selbst hergestellte Sprudelwasser ungefähr so viel wie das günstigste Sprudelwasser aus dem Discounter.

Wenn du bisher vor allem Marken-Sprudelwasser gekauft hast, wirst Du auf Dauer mit einem Wassersprudler also sogar Geld sparen. Hast du bisher eher das günstige Wasser gekauft, wird sich geldmäßig für dich nicht viel ändern.

Dir ist reines Sprudelwasser auf Dauer zu langweilig? Die Lösung: Sirup

Du magst es hin und wieder etwas süßer und brauchst ab und zu etwas Geschmack bei deinen Getränken? Dann ist ein Wassersprudler kein Hindernis. Mittlerweile gibt es auf dem Markt zahlreiche Sirupe unterschiedlicher Hersteller, die dir ein wunderbares Geschmackserlebnis bieten.

Neben klassischen Geschmäckern, wie zum Beispiel Kirsche oder Apfel, gibt es mittlerweile sogar Energy Drinks als Sirup. Du musst also auch auf deinen täglichen Koffein-Kick nicht verzichten.

Manche Hersteller setzen mittlerweile sogar auf Bio-Zutaten.

Worauf solltest du dir vor dem Kauf eines Wassersprudlers Gedanken machen?

Zwischen den einzelnen Wassersprudler-Modellen gibt es gewisse Unterschiede, über die du dir vor dem Kauf Gedanken machen solltest:

  • Flaschentyp: Bevorzugst du Glasflaschen oder sollen es lieber Kunststoffflaschen sein? Aus Glasflaschen schmeckt Sprudelwasser meiner Meinung nach deutlich besser, wohingegen Kunststoffflaschen praktischer für unterwegs sind. Es gibt sogar einen Wassersprudler, der mit beiden Flaschentypen kompatibel ist: Den SodaStream Duo.
  • Elektrisch: Möchtest du selbst den Knopf zum Sprudeln drücken oder hättest du gerne einen Wassersprudler, der bei Besuchern einiges her macht und das Leitungswasser vollautomatisch sprudelt?
  • Preis: Wie viel Geld möchtest du in deinen neuen Wassersprudler investieren?

Welche Modelle gibt es? Welche Marken beherrschen den Markt? Wie sieht es mit der Qualität aus?

Es gab Zeiten, in denen der israelische Hersteller SodaStream den Markt komplett beherrscht hat. Mittlerweile haben sich jedoch auch andere Marken etabliert, wie zum Beispiel Aarke, SodaPop oder Levivo. SodaStream ist jedoch immer noch der absolute Branchen-Primus. Es ist deshalb auch nicht verwunderlich, dass die meisten Besitzer von Wassersprudlern einen SodaStream zuhause haben.

Aktuell (März 2023) erfreuen sich vor allem die folgenden Geräte großer Beliebtheit:

  • SodaStream Duo
  • SodaStream Crystal 2.0 / 3.0
  • SodaStream Art
  • SodaStream Terra
  • Aarke Carbonator 3

Zur Qualität von Wassersprudlern kann ich dir nach 10 Jahren Erfahrung folgendes sagen: Totalausfälle habe ich noch nie erlebt. Jeder Wassersprudler erfüllt seinen Zweck. Günstige Geräte wackeln teilweise etwas oder stehen nicht ganz stabil auf dem Sockel. Geräte der Mittel- oder Oberklasse sind normalerweise hervorragend.

Fazit: Wassersprudler sind eine lohnende Investition

Ich hoffe, dass ich dir mit diesem Rundumschlag zum Thema Wassersprudler bei deiner Entscheidungsfindung weiterhelfen konnte. Ich persönlich würde nur sehr ungerne auf meinen Wassersprudler verzichten, da er mir bei einer gesunden Ernährungsweise hilft und ich einen kleinen aber feinen Beitrag zur Umwelt leiste.

Für weitere Informationen, besuche doch meine Website Wassersprudler-im-Test.de.

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