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Anschwitzen – so geht’s

Was bedeutet Anschwitzen und wie ganau geht das? In unserem Küchenlexikon von A - Z findest du Begriffe rund ums Kochen sowie hilfreiche Tipps und Tricks.

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Was bedeutet Anschwitzen?

Beim Anschwitzen werden Zwiebeln bei geringer Hitze in wenig Fett gegart. Sie schwitzen gewissermaßen im eigenen Saft bis sie glasig und weich sind. Dabei entstehen keinerlei Röstaromen. Während des Anschwitzens die Zwiebeln häufig umrühren, damit sie nicht in der Pfanne anbrennen.

Da beim Anschwitzen das Fett nicht kochen darf, kannst du statt Öl auch Butter verwenden, damit die Zwiebeln ein feineres Aroma erhalten.

Anschwitzen kannst du außer Zwiebeln auch Schalotten und Knoblauch sowie Gemüse: Möhren, Brokkoli, Paprika oder Zucchini.

Ölsprüher - Sprühflasche mit Bürste für Speiseöl*
Einfach Öl einfüllen und durch das Sprühen beim Kochen oder Braten viel weniger Öl verwenden.

Was ist eine Mehlschwitze?

Bei einer Mehlschwitze wird Mehl in Butter erhitzt um damit Suppen oder Soßen anzudicken. Auch das nennt man Anschwitzen.

Je nach Bräunungsgrad wird zwischen weißer, blonder und brauner Mehlschwitze unterschieden. Die helle Mehlschwitze wird zum Binden von Béchamel- oder Senfsoßen verwendet und die braune Mehlschwitze eignet sich gut für Bratensoßen.

Rezept: Mehlschwitze

Das brauchst du für 250 ml Soße:

  • 15 g Mehl
  • 20 g Butter

So geht’s:

  1. Die Butter bei niedriger Hitze in der Pfanne schmelzen.
  2. Das Mehl am besten durch ein feines Sieb über die geschmolzene Butter geben und ungefähr 2 – 3 Minuten unter ständigem Rühren anschwitzen.
  3. Anschließend die Mehlschwitze direkt in die Soße geben und mit einem Schneebesen gut verrühren.
  4. Die Soße unter ständigem Rühren aufkochen.

Was ist der Unterschied zwischen Anschwitzen und Andünsten?

Beim Anschwitzen werden die Zwiebeln oder das Gemüse bei niedriger Hitze mit wenig Fett gegart, bis sie glasig sind. Hier entstehen keine Röstaromen.
Beim Andünsten werden die Zwiebeln oder das Gemüse braun gebraten. Hier entstehen Röstaromen.

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